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Die Jagdhausalm im Defereggental |
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Unsere Almhütte
befindet sich auf 2009 m Seehöhe und wird von Mitte Juni
bis Mitte Oktober bewirtschaftet.
Die Jagdhausalm gelegen im Nationalpark Hohe Tauern am Ende
des Osttiroler Defereggentales, gehört zu den ältesten
Almen Österreichs. Sie besteht aus 16 Steinhäusern
und einer Kapelle, die alle unter Denkmalschutz stehen und auf
Grund ihrer Erscheinung auch als "klein Tibet" bezeichnet
wird. Die Siedlung kann über eine nicht öffentliche
Strasse von Besitzern mit dem Pkw erreicht werden. Von unserem
Hof im Reintal aus, ist der Zugang durch das Knuttental über
das Klammljoch möglich. Die Gehzeit beträgt ca. 2,5
Stunden. |
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Der Naturbursche, der
sich gern draußen am Laufbrunnen wäscht, kommt genauso
auf die Kosten, wie die Prinzessin, die eine moderne Komfortmatraze
und ein gut geheiztes Wohnzimmer benötigt. Auch wenn unsere
Hütte für Selbstversorger hergerichtet ist, muss die
Mutter keineswegs auf den gewohnten Elektroherd verzichten.
Mit typischen Südtiroler Almprodukten wie Apfelstrudel,
Speckknödel, Graukäse usw. können Sie sich in
dem von Familie Mittermaier geführten Almausschank verwöhnen
lassen.
Den nächsten Alpengasthof finden Sie entweder auf italienischer
Seite im Knuttental (Knuttenalm), erreichbar in etwa 1,5 Stunden
oder auf österreichischer Seite (Alpengasthof Oberhaus),
Gehzeit ca. 1,5 Stunden.
Das Gebiet um die Jagdhausalmen verfügt zur Zeit über
kein Handynetz. |
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Beschreibung:
Unsere Hütte verfügt über eine Küche, eine
Stube mit TV/SAT, ein Bad mit Dusche und WC, ein Doppelbettschlafzimmer
und ein weiteres Zimmer mit drei Einzelbetten. Die Schlafzimmer
und die Stube sind in Fichtenholz getäfelt. Die gesamte
Hütte kann mittels Elektroheizkörpern beheizt werden
und verfügt dadurch jederzeit über Warmwasser.
In der Küche finden Sie einen geräumigen Kühlschrank
mit großzügigem Gefrierfach, ein elektrisches Backrohr
und ein Cerankochfeld wo Sie Ihren Kochkünsten freien Lauf
lassen können. |
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Die Jagdhausalm wurde
im 12 Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Zu diesem
Zeitpunkt wurde sie als Dauersiedlung ganzjährig bewirtschaftet.
Jedoch musste aufgrund der extremen Höhenlage diese Nutzung
bald aufgegeben werden. Bereits 1406 werden anstatt von Höfen
nur noch "alben" in diesem Bereich genannt. Seitdem
werden sie nur noch als Sommeralm genutzt. Heute liegt der Grundeigentum
und das Weiderecht im Besitz von 15 Südtiroler Bauern die
jährlich gegen Ende Juni rund 345 Stück Jungrinder
auf die Alm treiben. Drei bis fünf Senner kümmern
sich um die Tiere, die im August auf bis zu 2.500m weiden.
Seit 2008 ist die Alm durch ein kleines Elektrowerk mit Strom
versorgt. Das erleichtert das Almleben um ein Vielfaches.
Die Häuser der Almsiedlung selbst dienen als Ställe,
Vorratslager und Behausung der Senner. Sie sind aufgrund des
fehlenden Bauholzes aus lokal vorkommenden Steinen erbaut. |
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